MIO: Memories in Orbit erhält frühes Lob, weil ihr euch im Spiel verlieren dürft
Wenn ihr schon einmal Metroidvanias gespielt habt, wisst ihr, wie schnell Vergleiche auftauchen. Genau das passiert jetzt auch bei MIO: Memories in Orbit. Doch das Spiel zieht Aufmerksamkeit auf sich – und zwar aus Gründen, die über eine vertraute Optik hinausgehen. Seit dem Release am 20. Januar berichten deutsche Games-Medien vor allem darüber, wie selbstbewusst das Spiel euch durch Ausprobieren lernen lässt.
Der Titel stammt vom französischen Studio Douze Dixiemes, den Machern von Shady Part of Me (2020), und ist auf PlayStation 5, Xbox Series X und S, Nintendo Switch 2 sowie PC erschienen. Durch den Release im Xbox Game Pass am ersten Tag stand das Spiel sofort einem großen Publikum offen – oft ein Katalysator für besonders viel Lob oder Kritik.
Bewertungen und Feedback der Spieler*innen
Der bisherige Empfang ist solide. OpenCritic listet einen Durchschnittsscore von 83 mit einer Empfehlungsrate von 81 Prozent auf Basis von 69 Reviews – damit landet das Spiel in den Top neun Prozent aller getrackten Titel.
Die Reaktionen der Spieler*innen liegen größtenteils auf ähnlichem Niveau. Bei Steam kommen rund 75 Prozent der Bewertungen positiv daher, PlayStation-Nutzer*innen vergeben durchschnittlich 4,39 Sterne, während die Xbox-User-Scores mit 3,3 Sternen etwas zurückliegen – ein oft gesehenes Bild bei Game Pass-Titeln.
Was das Spiel besonders macht, ist der Umgang mit Fortschritt. Ihr wacht auf einem auseinanderfallenden Raumschiff, der Vessel, auf und sollt euch erstmal verlieren. Der Tod gilt nicht als Scheitern, sondern wird als Teil des Wachstums interpretiert – und führt dazu, dass ihr nach und nach wichtige Features freischaltet.
Wie Schwierigkeitsgrad, Flow und Umfang zusammenpassen
Die Fortbewegung und das Plattformerlebnis hinterlassen den stärksten Eindruck: Die Steuerung wirkt präzise, Neugier wird beim Erforschen belohnt und die handgemalten Grafiken bleiben ruhig und klar. Beim Kampf – vor allem gegen Bosse – gibt es kleinere Schwächen und mehr Schwankungen.
Hängt ihr an einem schwierigen Abschnitt oder einem hartnäckigen Bossfight fest? Assist-Optionen machen es leichter, nehmen aber nicht die Spannung heraus. Für einen typischen Durchlauf solltet ihr etwa 15 Stunden einplanen – mit zusätzlichen Enden, falls ihr weiter erkundet.