Code Vein II löst sich vom Souls-like-Label – PS5-Start steht kurz bevor
Bandai Namco bringt Code Vein II noch in diesem Monat auf die PlayStation 5. Erste Anspielberichte, die aktuell durch die Gaming-News gehen, zeigen: Die Reihe will nicht mehr bloß ein Souls-like-Ableger sein. Vor allem deutsche Spielerinnen und Spieler, die Teil der starken Action-RPG-Community hierzulande sind und den ersten Teil verfolgt haben, werden das Sequel vermutlich eher als kompletten Neustart denn als reine Fortsetzung sehen.
Anstatt die ursprüngliche Geschichte weiterzuführen, präsentiert Code Vein II eine neue Handlung in einer untergehenden Welt, die von Revenants beherrscht wird – vampirähnlichen Wesen, die zwischen Überleben und Katastrophe gefangen sind. Die bekannten Controls bleiben erhalten, sodass ihr euch sofort zurechtfindet, wenn ihr schon Zeit in Dark Souls, Elden Ring oder dem ersten Code Vein verbracht habt.
Mehr Kontrolle, mehr Spielweisen
Was sich verändert hat, ist die Kontrolle, die ihr als Spieler jetzt habt. Waffen unterstützen nun vier frei belegbare Fähigkeiten, die Formae heißen. Damit lassen sich Kampfskills, Magie-Effekte und Support-Tools ganz individuell kombinieren – Builds fühlen sich so viel persönlicher an und sind nicht bloß auf eine Rolle festgelegt.
Das Ichor-Management bleibt weiterhin ein zentraler Bestandteil der Kämpfe, aber die Möglichkeiten, Ichor zurückzugewinnen, sind gewachsen. Drain-Attacken nutzen jetzt verschiedene Jails – von schweren Nahkampfwaffen bis hin zu Fernkampf- und Schwarm-Optionen. In Verbindung mit den Blood Codes, die Werte und Spielstil beeinflussen, lädt das System dazu ein, mehr zu experimentieren, statt euch zu bestrafen – perfekt für alle, die ihre Ausrüstung gerne zwischen Bosskämpfen anpassen.
Im Storytelling steht Zeitreisen stark im Fokus. Zusammen mit Lou, einem Revenant, der hundert Jahre in die Vergangenheit springen kann, kehrt ihr an Schlüsselpunkte zurück, um das sogenannte Resurgence zu verhindern. Gebiete wie MagMell Island oder der Versunkene Pylon kombinieren moderne Ruinen mit klassischem, abkürzungsbasiertem Leveldesign, das für Erkundung belohnt.
Verbündete, Opfer und Kämpfe mit echtem Einsatz
Begleiter sind diesmal wichtiger denn je. Sie kämpfen mit, können euch pro Begegnung einmal wiederbeleben oder lassen sich temporär absorbieren, um besonders kritische Situation mit besseren Statuswerten zu überstehen. Bosskämpfe – ob gegen riesige Monster oder korrumpierte Helden – setzen mehr auf Geduld und gutes Timing als stumpfe Gewalt.
Wenn ihr diesen Winter Lust auf ein anspruchsvolles, aber flexibles Action-RPG habt, könnt ihr ab dem 30. Januar mit Code Vein II loslegen. Bereits am 23. Januar erscheint eine Demo des Charakter-Editors, die euch vor dem Release einen ersten Einblick ins Customizing gibt.